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EU-Konsultation für die zukünftige EU-Forschungs- und Innovationspolitik

Brüssel (15.02.2011) - Am 09.02.2011 hat die Europäische Kommission die Konsultation zur Forschungs- und Innovationsförderung ab 2014 gestartet.

In einem Grünbuch fordert die Kommission alle Beteiligten auf, Vorschläge für umfassende Änderungen der bisherigen Forschungsförderung einzureichen.

Das Grünbuch „Von Herausforderungen zu Chancen: Entwicklung einer gemeinsamen Strategie für die EU-Finanzierung von Forschung und Innovation" enthält Analysen der bisherigen Struktur der Forschungsförderung sowie Überlegungen zu den Rahmenbedingungen der zukünftigen Förderung. Die Kommission spricht von „radikalen Veränderungen“. Die neue Zielrichtung wird deutlich:
 
  • Verstärkte Anwendungs- und Ergebnisorientierung, damit ein Beitrag zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit Europas geleistet wird
  • Inhaltliche Fokussierung auf „große gesellschaftliche Herausforderungen“
  • Stärkere Beteiligung der Wirtschaft, insb. von KMU, an den EU-Förderprogrammen
Die Kommission hat die Absicht, alle einschlägigen EU-Programme zur Finanzierung von Forschung und Innovation mit einer „gemeinsamen Strategie“ zu verknüpfen (derzeit aufgeteilt in das 7. FRP, CIP und EU-Innovationsinitiativen wie das EIT).
 
Der Fragenteil des Grünbuchs wendet sich mit insgesamt 27 Punkten an die in Forschung und Innovation involvierten Akteure in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.
 
Eine Woche später, beim Wettbewerbsfähigkeitsrat am 30./31.05.2011, will die Kommission einen ersten Bericht zu den Ergebnissen der Konsultation und zum Stand der Planungen geben. Am 10.06.2011 soll die Konsultation auf einer großen öffentlichen Konferenz in Brüssel präsentiert werden.