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BIHK und Wirtschaftskammer Österreich schließen Technologieabkommen

Wien (10.10.2011) - Bayerische und österreichische Unternehmen sollen mehr von EU-Förderprogrammen profitieren. Dies ist das Ziel eines Abkommens zwischen dem Bayerischen Industrie- und Handelskammertag BIHK und der Wirtschaftskammer Österreich.

BIHK und WKÖ werden dafür gezielt nach Unternehmen aus ihren Regionen suchen, die gemeinsam an europäischen Forschungs- und Entwicklungsprojekten teilnehmen können. Das Abkommen wurde am Ende September 2011 in Wien unterzeichnet.

Österreich ist der wichtigste Handelspartner für Bayern. Im ersten Halbjahr 2011 wurden zwischen dem Freistaat und Österreich Waren im Wert von 14,5 Milliarden (Im- und Export) Euro gehandelt. Unternehmer aus Österreich wie Bayern profitieren bislang unterdurchschnittlich von EU-Fördermitteln. So wurden beim 7. Forschungsrahmenprogramm, das noch 2014 läuft, bislang europaweit 17,5 Mrd. Euro ausgezahlt. Auf österreichische Unternehmen entfielen 513 Millionen Euro (2,9%), auf bayerische 568 Millionen Euro (3,2%). Ausgeschüttet werden die Forschungsgelder an grenzüberschreitende Kooperationen von Unternehmen. Deshalb haben BIHK und WKÖ vereinbart, systematisch nach geeigneten Kooperationspartnern für eine erfolgreiche Beteiligung an EU-Projekten zu suchen.

(Auf dem Foto von links: Prof. Erich Greipl, Präsident des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages, Martin Zeil, bayerischer Wirtschaftsminister, Martha Schultz, Vizepräsidentin der WKÖ, Dr. Christoph Leitl, Präsident der WKÖ.)