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Aufgepasst beim Arbeiten in der Schweiz - Neuregelungen seit dem 1. August

Nürnberg (27.09.2011) - Betriebe, die in der Schweiz tätig werden wollen, müssen in einigen Branchen zunächst eine Kaution hinterlegen, um die Arbeiten aufnehmen zu dürfen.

Seit Beginn der Einführung der Kaution im Jahr 2009 wird sie in folgenden Branchen verlangt:

  • Gerüstbaugewerbe (in allen Kantonen)
  • Maler- und Gipsergewerbe (in 19 von 26 Kantonen)
  • Isoliergewerbe (in allen Kantonen außer Genf, Waadt und Wallis)
  • Gebäudetechnik (in allen Kantonen außer Genf, Waadt und Wallis)
  • Ausbaugewerbe in den Kantonen Basel-Land, Basel-Stadt und Solothurn

Dabei wird nur im Falle des Gerüstbaugewerbes in der ganzen Schweiz eine Kaution verlangt, die Erhebung in den anderen Branchen ist von den Kantonen und von einem bestimmten Jahresumsatz abhängig.

Die betroffenen Gewerke lassen die Kautionserhebung über eine zentrale Stelle abwickeln, die sogenannte Zentrale Kautionsverwaltungs-Stelle (ZKVS), da die Kaution nur einmal fällig wird und für die ganze Schweiz gilt. Die ZKVS nimmt seit August 2011 Kontakt mit den betroffenen Betrieben im In- und Ausland auf, so dass diese nicht selbst aktiv werden müssen.

Damit es bei der  Hinterlegung der Kautionen nicht zu Problemen mit der Auftragsausführung kommt, raten wir den Betrieben, die Meldung an das Bundesamt für Migration möglichst frühzeitig abzugeben.

(Quelle: Bayern Handwerk International Newsletter September 2011)