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Änderungen für deutsche Staatsangehörige bei der Beantragung von Visa für die Russische Föderation

Moskau (15.11.2010) - Ab dem 1. November 2010 bestehen neue Anforderungen in Bezug auf die Erteilung von russischen Visa an deutsche Staatsangehörige.


Antragsteller müssen nun bei der Beantragung ihre „Rückkehrwilligkeit“ nachweisen. Das gilt sowohl für ein Geschäftsvisum, als auch für ein Touristenvisum.
 
Bei einem Geschäftsvisum müssen selbstständig Erwerbstätige eine Registrierung des eigenen Unternehmens nachweisen. Angestellte haben eine Bestätigung des Arbeitgebers über das Beschäftigungsverhältnis auf dem Briefbogen des Arbeitgebers vorzulegen. Aus der Bestätigung müssen die Position des Arbeitnehmers, das monatliche Gehalt und der Grund für die Geschäftsreise zu entnehmen sein.
 
Privatreisende müssen als Nachweis für ihre Rückkehrwilligkeit einen Kontoauszug bzw. eine Arbeits- und Verdienstbescheinigung oder andere Garantien wie Registrierung eines eigenen Unternehmens, Wohneigentum oder ähnliches vorlegen.
 
Der Grund für die neuen Einreisebestimmungen ist das sogenannte „Prinzip der Gegenseitigkeit“. Denn schon seit längerer Zeit müssen russische Staatsangehörige die gleichen Dokumente für eine Einreise nach Deutschland vorweisen. Mit der neuen Änderung werden die verschiedenen Voraussetzungen für die Vergabe von Visa angeglichen.
 
(Text: Rödl & PArtner, www.roedl.com/ru)