Aktuelles > Lateinamerika hochinteressant für Bayerns Mittelstand

Hinweis:
Diese Meldung stammt aus dem Archiv. In archivierten Meldungen sind möglicherweise nicht mehr funktionierende Links zu anderen Websites enthalten. Die Redaktion übernimmt keine Gewähr für die Funktionalität der Links.

Lateinamerika hochinteressant für Bayerns Mittelstand

München (17.11.2009) - Bayerns Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel zieht eine positive Bilanz ihrer Reise nach Kuba und Kolumbien.:"In Zeiten schwacher Exporte ist es wichtig, sich aktiv um neue Absatzmärkte für Produkte und Dienstleistungen zu bemühen.

Kuba und Kolumbien bieten gute Chancen für bayerische Unternehmen.“ Trotz derzeitiger Devisenknappheit der kubanischen Regierung stünden Produkte bayerischer Firmen hoch im Kurs.

Ein Höhepunkt der Reise war das Treffen mit Kolumbiens Präsident Álvaro Uribe. „Der Präsident zeigte sich im Gespräch beeindruckt von der Wirtschaftskraft Bayerns. Er wünschte sich mehr Investitionen deutscher und bayerischer Unternehmen in seinem Land. Ich habe ihn eingeladen, bei seinem nächsten Deutschlandbesuch nach Bayern zu kommen“, so Hessel. Kolumbien ist von der Finanz- und Wirtschaftskrise kaum berührt und weist ein solides Wirtschaftswachstum aus. Deutlich verbessert hat sich auch die Sicherheit im Land.

In Bogotá fand anlässlich des Delegationsbesuchs ein bayerischer Empfang statt. Dort überreichte Wirtschaftsstaatssekretärin Hessel symbolisch den Bayerischen Exportpreis an Gerhard Reisinger, Inhaber der Innenausbau GmbH aus Reichenbach bei Cham, und Carl-Michael Heüveldop, Kundenmanager der Firma Safe ID Solutions AG aus Unterhaching. Beide Unternehmer sind diesjährige Träger des Preises, der am selben Tag in München verliehen wurde. Hessel: „Dass ich in meiner Delegation gleich zwei bayerische Exportpreisträger habe, zeigt mir, dass wir mit Kuba und Kolumbien als Delegationsziel goldrichtig liegen. Ich wünsche den Preisträgern und den übrigen Unternehmen der Delegation viel Erfolg beim weiteren Ausbau der Geschäftsbeziehungen.“