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Geschäftschancen für bayerische Unternehmen in Bosnien und Herzegowina

München (02.09.2009) - Bosnien und Herzegowina dürfte auch zukünftig eine der wenigen Volkswirtschaften in Europa sein, die kontinuierlich weiter wachsen werden.

Für die Jahre bis 2013 prognostiziert der IWF durchweg Expansionsraten zwischen 4,5 und 5,5 Prozent. Die günstigen konjunkturellen Voraussetzungen beflügeln auch die Investitionstätigkeit und die Bauwirtschaft. So ist mit einem massiven Ausbau der Straßeninfrastruktur im Rahmen des pan-Europäischen Autobahnkorridors Vc zu rechnen. Der Gesamtwert aller Arbeiten bis 2017 soll 3,5 Mrd. Euro betragen.

Eine 15-köpfige Delegation der bosnischen und herzegowinischen Bauindustrie mit konkreten Investitionsvorhaben wird vom 11.-16. Oktober 2009 im Rahmen des Weiterbildungsprogramms „Bayern - Fit for Partnership (BFP)" den Freistaat Bayern besuchen. Damit wird bayerischen Unternehmen die Möglichkeit geboten ihre Produkte und Dienstleistungen zu präsentieren.
Nach dem derzeitigen Informationsstand aus Bosnien und Herzegowina sind insbesondere die folgenden Teilsektoren der Baumaschinen- und Baustoffproduktion sowie der Bauwirtschaft für das Projekt und die Anforderungen an die zukünftige Entwicklung in der Bauwirtschaft relevant:

1. Hersteller von Baumaschinen

Baugeräte und -werkzeuge
Baufahrzeuge
Bagger, Lader, Schürf- und Planiergeräte
Straßenbaumaschinen, Maschinen für Beton-, Bitumen-, Gleis- und Straßenbau
Maschinen für die Bearbeitung und Förderung von Beton und Mörtel
Bohrgeräte, Kanal- und Leitungsbausysteme
Spezialmaschinen für den Tunnelbau
Hebezeuge und Fördermittel, Bauaufzüge

2. Sonstige Baumaschinen
3. Hersteller von Bautechnik, Schalungen und Gerüsten
4. Bauunternehmungen, Bauausführung
5. Bauplanung, Ingenieurbüros, Bausoftware
6. Baumaterialien, Bauchemische Produkte
7. Baustoffmaschinen

 

Zur Vorbereitung des Projektes findet am 23. September 2009 ein Workshop bei Bayern International statt.

Das Weiterbildungsprogramm „Bayern - Fit for Partnership" wird vom Bayerischen Wirtschaftsministerium initiiert und finanziert. BFP soll die Marketing- und Vertriebsaktivitäten bayerischer Unternehmen unterstützen und ausländische Partner aus Wirtschaft und Verwaltung mit innovativen bayerischen Technologien vertraut machen. Die Gesamtabwicklung des Programms liegt bei Bayern International. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:

Barbara Baur
Bayern International GmbH
Tel.: 089/660566-102
Fax: 089/660566-150
E-Mail: bbaur@bayern-international.de