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Zeil: "Exportquote der Selbständigen steigern"

München (07.01.2009) - Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil will bei der Exportförderung die Zusammenarbeit mit dem Bund der Selbständigen intensivieren.

Das hat er mit dem Präsidenten des Bundes, Fritz Wickenhäuser, vereinbart. Nach einer Untersuchung des Bundes der Selbständigen liegt die Exportquote seiner Mitglieder bei 18 Prozent. Zeil: „Die Exportquote der Industrie in Bayern beträgt rund 50 Prozent, die des Mittelstandes immerhin fast 30 Prozent. Wir wollen auch die Exportquote der Selbständigen in den kommenden Jahren mit gemeinsamen Anstrengungen steigern“, betont Zeil.

Die Förderinstrumente der bayerischen Außenwirtschaft seien so konzipiert, dass auch Selbständige profitieren können. „Wir brauchen Multiplikatoren, die uns helfen, das breite Angebot an Außenwirtschaftsförderinstrumenten des Freistaates Bayern noch bekannter zu machen. Exporteinsteiger können etwa mit dem Programm ‚Fit für Auslandsmärkte - Go international’ individuelle Internationalisierungspläne erarbeiten. Sie erhalten auch Hilfen für Sprachkurse für sich und ihre Mitarbeiter“, so Zeil.

Der Minister weist auch auf das weltweite Messebeteiligungsprogramm als eines der wichtigsten Instrumente zur Erschließung neuer Märkte im Ausland hin. Für den Erfolg im Auslandsgeschäft seien aber auch Ortskenntnis-se im Zielland und die richtigen Kontakte wesentlich. Diese vermitteln die 20 bayerischen Auslandsrepräsentanten. Eine Intensivierung gerade dieser Instrumente hat der Wirtschaftsminister in seinem neuen Maßnahmenpaket Außenwirtschaft 2009 Anfang Dezember gestartet. Wickenhäuser betont: „Wir wollen unsere Unternehmen ermutigen, die Unterstützung des Freistaates Bayern intensiver zu nutzen und sich auf fremde Märkte zu wagen. Außerdem werden wir Schwierigkeiten der Selbständigen beim Zugang zu neuen Auslandsmärkten genau beobachten und gemeinsam mit dem Wirtschaftsminister nach Lösungen suchen.“

Die gute Zusammenarbeit mit den Kammern und den Verbänden in Bayern im Bereich der Außenwirtschaft kommt den bayerischen Unternehmen zugute. Bei den Mitgliedern des Bundes der Selbständigen stellen die klassischen Branchen Handwerk und Handel jeweils rund 30 Prozent. Der Dienstleistungsbereich inklusive Tourismus ist mit knapp 40 Prozent die größte Unternehmensgruppe. Gerade im Dienstleistungssektor bestehen noch erhebliche Wachstumspotentiale, die mit speziell darauf zugeschnittenen Maß-nahmen erschlossen werden sollen.

Aktuelle Informationen zum Exportgeschäft sind unter www.auwi-bayern.de zu finden.