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Gute Chancen für bayerische Wirtschaft in Moskau"

München (07.10.2008) - Für eine intensivere Zusammenarbeit Bayerns mit Moskau hat heute Wirtschaftsministerin Emilia Müller geworben.

Müller eröffnete heute gemeinsam mit dem Moskauer Vizeoberbürgermeister Jurij V. Rosljak und dem russischen Generalkonsul Karatschewzew den "5. Moskauer Wirtschaftstag in Bayern". „Moskaus Wirtschaft boomt und bayerische Unternehmen profitieren davon. Bayern und Moskau schreiben seit Beginn ihrer Kooperation vor nunmehr 17 Jahren gemeinsam Erfolgsgeschichte. Sie gilt es auch in Zukunft fortzusetzen und weiter auszubauen“, so Müller. In Bayern werden die ‚Moskauer Wirtschaftstage’ heuer schon zum 5. Mal in Folge durchgeführt. Ihr Gegenstück, die "Bayerischen Wirtschaftstage" in Moskau, fanden in diesem Jahr bereits zum 11. Mal statt.

Kern des diesjährigen Wirtschaftstags sind die Round-Table-Gespräche zwischen bayerischen Unternehmensvertretern und der rund 50-köpfigen, hochrangigen Wirtschaftsdelegation aus Moskau zu den Themen Gesundheitswesen, Bau/Infrastruktur/Innenausbau, Verkehrsleitsysteme sowie Umwelttechnologien. „Der russische Markt bietet gerade den bayerischen Mittelständlern hohe Renditen, gute Zukunftsperspektiven und liquide Auftraggeber aus Staat und Wirtschaft. Die ge-meinsamen Wirtschaftstage sind für die Unternehmer beider Seiten eine hervorragende Plattform, um persönliche Kontakte zu knüpfen und zu festigen. Gerade dieser persönliche Kontakt ist in Russland enorm wichtig. Dass Oberbürgermeister Luschkow es sich nicht nehmen lässt, für zwei Tage persönlich aus Moskau anzu-reisen, ist dafür der beste Beleg“, erklärte die Wirtschaftsministerin.

Müller hatte bereits am Montag gemeinsam mit Oberbürgermeister Luschkow den Stand der Stadt Moskau auf der Immobilienmesse EXPO REAL in München eröffnet. Im Mittelpunkt der Gespräche von Bayerns Wirtschaftsministerin Emilia Müller und Wirtschaftsstaatssekretär Markus Sackmann mit Oberbürgermeister Luschkow und seinem Vize Rosljak standen dabei konkrete gemeinsame Projekte und Ziele der Wirtschaftspartnerschaft.

Von 2000 bis 2007 ist der bayerisch-russische Warenaustausch um das 3,5-fache auf 8,5 Mrd. € angestiegen. Die Russische Föderation – und dort insbesondere der Moskauer Raum – ist der bedeutendste Handelspartner Bayerns in Osteuropa. Die Exporte bayerischer Produkte nach Russland stiegen 2007 um 38% auf 3,7 Mrd. € an. Im 1. Halbjahr 2008 konnte Bayern mit seinen Lieferungen noch-mals fast 30% zulegen. Mehr als die Hälfte der deutschen Großinvestoren in Russland stammt aus Bayern.