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Geschäftsmöglichkeiten im Ausland offensiv nutzen

Kulmbach (16.09.2008) - Bayerns Wirtschaftsministerin Emilia Müller appellierte heute auf der Veranstaltung "Exportland Oberfranken: Exportchancen nutzen!" in Kulmbach an die oberfränkischen Unternehmen, Geschäftschancen im Außenhandel zu ergreifen.

„Die zahlreichen Informationsmöglichkeiten und Hilfestellungen, die der Freistaat Bayern und die Kammern bieten, sollten noch intensiver in Anspruch genommen werden. In Oberfranken haben wir eine Vielzahl von Mittelständlern, die bereits äußerst erfolgreich auf den Weltmärkten agieren. Für viele weitere Unternehmen bietet das Ausland Geschäftsmöglichkeiten, die es zu nutzen gilt“, erklärte Müller.
Mit der Veranstaltung sollten die oberfränkischen Unternehmen motiviert werden, sich noch mehr mit dem Auslandsgeschäft auseinanderzusetzen. „Für mich hat die konsequente Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der mittelständischen Wirtschaft im europäischen und globalen Wettbewerb höchste Priorität. Deshalb setzen wir unsere erfolgreiche Außenwirtschaftspolitik konsequent fort. Mit einem neuen 10-Punkte Programm Außenwirtschaft wollen wir den Mittelstand noch aktiver unterstützen, seine Chancen im europäischen und globalen Wettbewerb offensiv zu nutzen“, betonte die Ministerin.

Die Gemeinschaftsveranstaltung ‚Exportland Oberfranken: Exportchancen nutzen!’ des Bayerischen Wirtschaftsministeriums, der IHK Oberfranken Bayreuth, der IHK Coburg, der Handwerkskammer Oberfranken und Bayern International bot praktische Informationen und Kontaktmöglichkeiten mit Experten für das Auslandsgeschäft. Müller gab einen Überblick über die wichtigsten bayerischen Förderinstrumente: „Das bayerische Messebeteiligungsprogramm bietet jährlich über 40 Messebeteiligungen auf Erfolg versprechenden Auslandsmärkten. Beim Programm ‚Go International’ werden Exportneueinsteiger von erfahrenen Senior-Experten beraten. Außerdem unterstützen weltweit 20 bayerischen Auslandsrepräsentanten bayerische Unternehmen auf ausländischen Märkten.“

Die Geschäftsführer der Auslandshandelskammern in Österreich und Tschechien stellten ihre beiden Länder als viel versprechende Märkte für oberfränkische Unternehmen dar. Die beiden im Auslandsgeschäft sehr erfolgreichen oberfränkischen Unternehmer Friedrich Enkert, Verkaufsdirektor Mittel- und Osteuropa, Seba Dynatronic Mess- und Ortungstechnik GmbH in Baunach und Dr. Robert Schmidt, Geschäftsführer V. Fraas AG & Co. KG in Helmbrechts gaben wertvolle Tipps für das Auslandsgeschäft. Rund 250 Teilnehmer besuchten die Veranstaltung in der Dr. Stammberger Halle in Kulmbach.

2007 erzielte die bayerische Exportwirtschaft mit Ausfuhren von über 153 Mrd. Euro den 14. Exportrekord in Folge. Nach den derzeit verfügbaren Zahlen sind die bayerischen Ausfuhren in den ersten sechs Monaten dieses Jahres gegenüber 2007 erneut um 5,5 Prozent auf 80,1 Mrd. Euro gestiegen.
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