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Belgien: Besondere Bestimmungen bei vorübergehenden Aufträgen

Brüssel (14.07.2008) - In Belgien ist die Limosa-Meldepflicht in Kraft getreten, die für Personen gilt, die vorübergehend nach Belgien kommen, um Aufträge auszuführen.

Die Limosa-Meldung (Limosa = Landenoverschrijdend Informatiesysteem ten behoeve van MigratieOnderzoek bij de Sociale Administratie) ist ein wichtiger Aspekt der legalen Beschäftigung in Belgien. Belgische Auftraggeber sind gesetzlich dazu verpflichtet, sich eine entsprechende Empfangsbescheinigung vorlegen zu lassen. Die Limosa-Meldepflicht gilt für Arbeitgeber, Selbständige und Praktikanten. Die belgischen Behörden müssen über die Aktivitäten ausländischer Unternehmen informiert werden. Dies kann mit Hilfe einer einfachen Internet-Anwendung erledigt werden. Unter bestimmten Voraussetzungen kann jedoch von einer Meldepflicht abgesehen werden.

Die Anmeldung sollte vor Auftragsbeginn durchgeführt werden. Dabei bietet das Portal www.limosa.be  eine zeitsparende Alternative zum herkömmlichen schriftlichen Anmeldeverfahren. Durch ein paar Klicks kann die Meldung problemlos durchgeführt werden. Gültigkeit besitzt die Meldung für den bei der Antragstellung angegebenen Zeitraum. Bei längerer Auftragsabwicklung ist eine erneute Anmeldung durchzuführen. Bei der Meldung müssen neben den üblichen Angaben zu Auftragnehmer und Auftraggeber sowie Ort und Zeit der Tätigkeit, Angaben zur Wochenarbeitszeit und zum Stundenplan des Arbeitnehmers gemacht werden.

Für weitere Informationen steht die Außenwirtschaft der Handwerkskammer gerne zur Verfügung. Detaillierte Angaben sind auch unter im Internet unter www.limosa.be abrufbar.