Aktuelles > Wirtschaft richtet neuen China-Kontakt-Point ein

Hinweis:
Diese Meldung stammt aus dem Archiv. In archivierten Meldungen sind möglicherweise nicht mehr funktionierende Links zu anderen Websites enthalten. Die Redaktion übernimmt keine Gewähr für die Funktionalität der Links.

Wirtschaft richtet neuen China-Kontakt-Point ein

Berlin (30. Mai 2006) - China und Hongkong überschwemmen Deutschland inzwischen förmlich mit Plagiaten.

Rund 60 Prozent Fälschungen aus Fernost weist die deutsche Zollbeschlagnahmestatistik im Jahr 2005 aus - China und Hongkong alleine erreichen 46 Prozent. Opfer der Fälschungen sind in hohem Maße auch deutsche Unternehmen.

Als Reaktion auf solch alarmierende Zahlen hat der Aktionskreis Deutsche Wirtschaft gegen Produkt- und Markenpiraterie (AMP) mit Unterstützung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) jetzt eine eigene Anlaufstelle eingerichtet. Ulrich Jürgensen, gelernter Jurist, wird hier für die nächsten zwei Jahre Ansprechpartner für Unternehmen mit Plagiatsorgen sein. DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben: „Wir wollen damit sicherstellen, dass im engen Schulterschluss mit den Regierungsstellen Wege gefunden werden, Unternehmen – außerhalb der teuren juristischen Rechtsverfolgung vor Ort – bei ihrem Kampf gegen gefälschte Einfuhren aus China zu helfen“.

Außerdem sollen positive und negative Erfahrungen aus der Wirtschaft gesammelt, ausgewertet und daraus Ratschläge für Unternehmen abgeleitet werden. Zudem gelte es, die Regierung für Gespräche mit der chinesischen Seite besser zu wappnen.

Ulrich Jürgensen ist ab sofort unter folgenden Kontaktdaten erreichbar:

  • Aktionskreis Deutsche Wirtschaft gegen
    Produkt- und Markenpiraterie e. V. (APM)
    Herr Ulrich Jürgensen
    Breite Straße 29
    10178 Berlin
    Tel.-Nr.: 030/20308-2720
    Fax-Nr.: 030/20308-2718
    eMail: juergensen.ulrich@berlin.dihk.de