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Rohstoffreiche Regionen Russlands bieten für bayerische Unternehmen große Möglichkeiten

München/Moskau (29. Juni 2006) - Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Spitzner ist gestern begleitet von Wirtschaftsvertretern insbesondere aus den Branchen Bauindustrie, Energie, Infrastruktur/Verkehr

sowie Holzverarbeitung zu einer fünftägigen Delegationsreise nach Irkutsk und Moskau aufgebrochen. 'Die Region Irkutsk verfügt über hohe Energieressourcen und konzentriert zudem ca. 11 % der russischen Holzvorkommnisse. Diese Ressourcen machen Irkutsk zu einem interessanten und vielversprechenden Markt für die bayerische Wirtschaft. Die Geschäftspotentiale auf diesem Zukunftsmarkt sind immens und noch längst nicht ausgeschöpft', betonte Staatssekretär Spitzner vor dem Abflug.

Spitzner wird mit Spitzenpolitikern der Region Irkutsk und hochrangigen Wirtschaftsvertretern zusammentreffen, unter anderem mit Gouverneur Alexander Tischanin, Vizegouverneur Wladimir Tretyak und dem Bürgermeister der Stadt Irkutsk, Wladimir Jakubowskij. 'Ziel der Gespräche ist es, die Rahmenbedingungen der bayerisch-russischen Wirtschaftsbeziehungen weiter zu verbessern und die konkrete Zusammenarbeit im Bereich Holzverarbeitung, Infrastruktur und Luftfahrt zügig voranzutreiben', so Spitzner weiter.

Nach dem Aufenthalt in Irkutsk wird Wirtschaftsstaatssekretär Spitzner am Samstag gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Stadt Moskau, Jurij M. Luschkow, und dem Präsidenten des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes, Ludwig Hagn, das 8. traditionelle Moskauer Bierfest eröffnen.

Für bayerische Unternehmen ist Russland der bedeutendste Handelspartner in Osteuropa. Seit 1998 hat sich das bayerisch-russische Handelsvolumen auf 5,6 Mrd. € (2005) mehr als verdoppelt. Die bayerischen Importe aus Rußland stiegen 2005 um 7,2% auf knapp 3,5 Mrd. € und haben damit einen Anteil an der gesamtdeutschen Einfuhr von 16%. Die Lieferungen bayerischer Produkte nach Russland sind sogar um 11% auf 2,2 Mrd. € angewachsen.