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Japans Wirtschaft in Hochstimmung - günstiger Zeitpunkt für einen Markteinstieg

München (13. März 2006)

Veranstaltung für Unternehmer aus Bayern am 16. März in München

'Selten war der Zeitpunkt für einen Markteinstieg in Japan so günstig wie heute. Japans Wirtschaft ist in Hochstimmung. Nur wer auf dem japanischen Markt präsent ist, bekommt einen Einblick in neue Trends, Geschäftsmodelle und Technologien. Japan ist kein einfacher Markt, denn die Ansprüche japanischer Kunden sind enorm hoch. Aber wer in Japan erfolgreich ist, kann nicht nur dort gut verdienen, er ist damit auch sehr gut für andere Märkte gerüstet.“ Diese Meinung vertritt Franz Waldenberger, Professor für japanische Wirtschaft an der LMU München, der am 16. März in München auf einer Gemeinschaftsveranstaltung der JETRO (Japan External Trade Organization) und des DJW (Deutsch-Japanischen Wirtschaftskreis) spricht.

Ausländischen Unternehmen wird eine Investition in Japan außerdem durch das neue Gesellschaftsrecht erleichtert, das voraussichtlich im Mai dieses Jahres in Kraft treten wird. Das alte Recht  wurde reformiert, um u.a. für ausländische Unternehmen die Gründung ausländischer Gesellschaften in Japan zu erleichtern. Eine wesentliche Neuerung besteht darin, dass zur Gründung einer Gesellschaft in Japan vom Frühjahr 2006 an nur noch ein Grundkapital von einem Yen erforderlich ist. Die Mindestkapitalanforderung von bisher 10 Mio. Yen (umgerechnet rund 71.000 Euro) entfällt, den Unternehmen wird mehr Flexibilität in der Organisationsstruktur eingeräumt und die Wirtschaftsprüfungsvorgaben werden vereinfacht. Details hierzu wird Thomas Witty, Rechtsanwalt und Partner bei ARQIS Rechtsanwälte, Tokio, erläutern.

Derzeit haben rund 1.600 bayerische Unternehmen wirtschaftliche Beziehungen mit Japan, von denen rund 500 vor Ort mit einer Niederlassung oder Repräsentanz vertreten sind.

Eine davon ist die Firma Rohde & Schwarz aus München, die 2004 ein Tochterunternehmen in Tokio gegründet hat. Günther Loll, Managing Director von Rohde & Schwarz Japan K.K., wird von seinen Erfahrungen über die Herausforderungen des japanischen Marktes berichten und Tipps für eine Firmengründung in Japan geben.

Die staatliche Japanische Außenhandelsorganisation JETRO (Japan External Trade Organization) ist in Japan mit 38 Büros und weltweit in 56 Ländern mit weiteren 74 Büros vertreten, unter anderem in München. Sie unterstützt Unternehmen die in Japan investieren, mit einem japanischen Unternehmen kooperieren oder ihre Produkte nach Japan exportieren wollen, mit einem Beratungsangebot, das auch die Vermittlung von Geschäftskontakten einschließt. Der Service der JETRO ist kostenlos.

Eine weitere Anlaufstelle für deutsche Unternehmen mit Interesse am japanischen Markt ist der DJW, dessen Ziel es ist, die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Japan zu fördern.

Staatliche Finanzierungsmöglichkeiten für Projekte in Japan, wie z.B. die Vergabe von Förderdarlehen, erläutert der Chefrepräsentant der Development Bank of Japan, Keisuke Takegahara aus Frankfurt.

Die Veranstaltung wird von der IHK für München und Oberbayern und dem Japanischen Generalkonsulat in München unterstützt. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

  • Zeit und Ort: 16. März 2006; 14:00 - 17:30 Uhr, IHK für München und Oberbayern, Max-Joseph-Strasse 2, 80333 München.
  • Anmeldung: JETRO München, Katharina Bandlow, Tel.: 089 – 290 8420, Fax: 089 – 290 84289, E-Mail: info@m.jetro.de, Web: www.jetro.de