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Großbritannien: Warnung vor Betrugsfällen bei Erstaufträgen!

München (28. März 2006) - Exportgeschäfte: Nach wie vor wird vor betrügerischen Warenbestellungen aus Großbritannien gewarnt.

Hier noch einmal der Hinweis der Deutsch-Britischen Industrie- und Handelskammer in London vom Juli 2005:


In letzter Zeit wurden vermehrt betrügerische Warenbestellungen aus Großbritannien in Deutschland aufgegeben. Die Betrüger benutzen für solche Bestellungen meistens den Namen und die Briefbögen seriöser britischer Firmen, die zunächst hiervon nichts wissen. Entsprechendes gilt für tatsächlich existierende Großbanken, unter deren Briefköpfen oftmals „Überweisungsbelege“ fabriziert werden, um dem Geschäftspartner eine bereits veranlasste Zahlung aus Großbritannien vorzugaukeln.

Betrügerische Bestellungen zeichnen sich oft durch die folgenden Merkmale aus:

- Der Lieferort weicht von der angegebenen Geschäftsadresse ab oder soll erst kurz vor der Lieferung bekannt gegeben werden;
- die Bestellungen sind angeblich eilig;
- Verhandlungen über Preis und Qualität sind selten;
- der Produktschwerpunkt liegt im Bereich Computer-Hardware (jedoch kommen auch andere Güter für einen unbestimmten Käuferkreis in Frage);
- die angegebenen Telefonnummern sind oft 07-er Nummern (diese sind in Großbritannien für Mobiltelefone reserviert).

Empfohlene Vorsichtsmaßnahmen:


- Lieferung nur gegen Vorauskasse zustimmen und dann die Gutschrift abwarten (bei Scheckzahlung müsste zusätzlich die Clearing-Periode berücksichtigt werden);
- eine weitere Informationsquelle (z.B. eine Internetseite oder einen Telefonbucheintrag) über die Firma finden und auf diese Weise direkten Kontakt mit dem Käufer aufnehmen;
- eine Firmenauskunft bei der Deutsch-Britischen Kammer in London einholen.

Kontakt:
Deutsch-Britische Industrie-und Handelskammer in London, RA Angelika Baumgarte oder RA Martin Fischer, Tel. 0044/2079764144, E-Mail legal@ahk-london.co.uk