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Exportchancen: Südafrika kann von bayerischer Erfahrung profitieren

München (21. September 2006) - Bayerns Wirtschaftsminister Erwin Huber hat sich bei einem Treffen in München mit dem Premierminister der bayerischen Partnerprovinz Gauteng, Mbhazima Shilowa,

über die Erfahrungen Bayerns mit der Fußball-WM 2006 ausgetauscht. 'Südafrika muss in nächster Zeit rasch wichtige Entscheidungen zur zeitgerechten Umsetzung der erforderlichen Bau- und Vorbereitungsmaßnahmen treffen. Der Freistaat Bayern und die vielen an der WM beteiligten bayerischen Unternehmen verfügen über wertvolle Erfahrungen mit der Organisation und Durchführung unserer Fußball-WM 2006, die wir gerne an die südafrikanischen Partner weitergeben. Diese können sich dadurch Zeit und Kosten ersparen und so von unseren Erfahrungen profitieren', so Huber nach dem Gespräch.

Die im Jahr 2010 in Südafrika stattfindende nächste Fußball-WM stellt gerade für die Provinz Gauteng mit den beiden wichtigen Austragungsorten Johannesburg und Pretoria eine große Herausforderung dar. Gauteng ist die kleinste, aber wirtschaftlich stärkste Provinz Südafrikas und seit 1995 Partnerprovinz Bayerns. Bedeutende bayerische Unternehmen wie z.B. BMW Südafrika, Siemens, Bosch-Siemens-Hausgeräte oder Läpple (Teublitz) haben ihren Sitz in Gauteng. Die Republik Südafrika ist mit einem Handelsvolumen von über 1,7 Mrd. € im Jahr 2005 Bayerns wichtigster Handelspartner in Afrika. Die Ausfuhren Bayerns nach Südafrika betrugen im vorigen Jahr rund 1,3 Mrd. €, das sind 15,8 % mehr als 2004. Dabei wurden vor allem Fahrzeuge, Maschinen, elektronische und chemische Erzeugnisse sowie Eisen- und Metallwaren, Papier, Pappe und Druckmaschinen exportiert.