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China: Neuerungen bei der CCC-Zertifizierung

Nürnberg (05. Januar 2006)

Seit dem 10. August 2005 besteht die Möglichkeit, bei Einmallieferungen nach China eine Einfuhrgenehmigung im Rahmen des SPP-Programms (Special Processing Programme) gemäß der CNCA-Bekanntmachung Nr. 20 zu beantragen, ohne ein CCC-Zertifikat erwerben zu müssen. Das SPP-Programm findet u.a. auf Produkte Anwendung, für die eine Zertifizierung aufgrund bestimmter Abweichungen vom chinesischen zum europäischen Standard nicht möglich ist. Bisher waren nur Ausstellungsstücke sowie kleine Warenmengen von der Zertifizierung befreit.

Seit dem 1. Dezember 2005 sind 13 neue Regelungen bezüglich der Zertifizierung von Automobilkomponenten in Kraft (CNCA Bekanntmachung Nr. 28) in Kraft getreten. Ebenso wurden die Bestimmungen bzgl. der Einfuhr von motorbetriebenen Fahrzeugen überarbeitet und um zusätzliche Produkttests hinsichtlich des Benzinverbrauchs ergänzt. Autoexporteure müssen diese neuen Tests bis spätestens 1. Juli 2006 nachholen, auch wenn schon ein CCC-Zertifikat erworben wurde. Letzteres gilt ab sofort. Darüber hinaus gehören ab sofort laut CNCA-Bekanntmachung Nr. 137 auch die Front- und Hecklichter eines Autos, sonstige Lampen und Reflektoren sowie Rückspiegel, Lautsprecher, Benzintank, Türverriegelungssysteme, Sitze und Kopfstützen zu den CCC-pflichtigen Produkten.

Zudem plant die VR China, Kinderspielzeug in den Kreis der zertifizierungspflichtigen Waren aufzunehmen. Eine entsprechende Notifizierung ging der WTO am 10.10.2005 zu.

Folgende Waren sind betroffen:

- Kinderfahrräder, Dreiräder, Kinderwagen, Laufgestelle, elektrische Spielfahrzeuge
- Elektrische Spielwaren
- Plastikspielzeuge
- Metallspielzeuge
- Puppen Spiele mit Wurfgeschossen

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter der IHKs oder Handwerkskammern.