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"Erste Adresse vor Ort" für die mittelständische Wirtschaft

Berlin (21. November 2006) - Die deutschen Auslandshandelskammern haben jetzt einen einheitlichen Marktauftritt: DEinternational.

Die deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) richten sich neu aus, das Angebot an Basisdienstleistungen der Kammern wird weltweit vergleichbarer gestaltet.

Spezielle Dienstleistungen sollen standardisiert und dem Kunden bei Bedarf auch im Verbund angeboten werden. Gemeinsam mit weiteren Partnern vergrößern die AHKs das  Spektrum an Maßnahmen der Außenwirtschaftsförderung. Die Kammern wollen so für mehr Marktnähe, mehr Kundenorientierung sowie für größere Transparenz sorgen und ihr weltweites Netzwerk besser nutzen.

Das internationale Netz der deutschen AHKs erfasst mit seinen 120 Büros in 80 Ländern rund 98,5 % des deutschen Außenhandels. Die Kammern sehen sich als Anlaufstellen für die deutschen Unternehmen auf fast allen wichtigen Märkten. Das Dienstleistungsportfolio der AHKs lässt sich grob unterteilen in Dienstleistungen, die weltweit angeboten und nachgefragt werden (Basisdienste) und in Dienste, die an einzelnen Standorten individuell entwickelt und aufgebaut wurden (Spezialdienste). Erstauskünfte und -informationen bieten die AHKs auch künftig unentgeltlich an.

Die Basisdienste werden qualitativ vergleichbar und in einheitlicher Form an unterschiedlichen Standorten angeboten. Der Kunde, der sich beispielsweise zwischen der Markterschließung in Brasilien, Argentinien oder Chile entscheiden muss, erhält durch das Zusammenwirken und die enge Abstimmung der Dienstleistungsbereiche aller dort vertretenen AHKs eine Übersicht der Standortbedingungen.

Dienstleistungen, die sich an einem Ort bewährt haben, sollen künftig auch woanders angeboten werden. So werden beispielsweise erfolgreich eingeführte Spezialdienste wie das Geschäftspräsenzmodell der AHK Atlanta (Komplettvertretung deutscher Firmen auf dem US-Markt) sukzessive auch an anderen Standorten eingeführt. Eine engere Zusammenarbeit ist auch im Bereich Delegationsreisen vorgesehen: Kammern einer Region führen diese zunehmend gemeinsam durch, um Unternehmen Chancen und Möglichkeiten auf mehreren benachbarten Märkten aufzuzeigen und Vergleiche zu ermöglichen. Dabei ergänzen die AHKs ihre traditionelle Zuständigkeit für 'ihren' Standort um einen offeneren und regionalen Ansatz.

Der neue Marktauftritt der AHKs läuft unter dem Namen DEinternational. Unter dieser Submarke für ihre Dienstleistungen wollen die AHKs die Kräfte weiterer Partner zum Vorteil der deutschen und lokalen Kunden bündeln. Das Konzept von DEinternational führt zu einem neuen Anspruch innerhalb des AHK-Netzwerks: Einheitliches Auftreten weltweit bei gleichzeitiger Akzeptanz lokaler Unterschiede und Besonderheiten. Die AHKs gelten im Rahmen des deutschen Außenwirtschaftsförderungskonzeptes als 'erste Adresse vor Ort' für die mittelständische Wirtschaft.

(Quelle: Handelsblatt, 11.10.2006 / DIHK)