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Seit zehn Jahren erfolgreich: Die Bayerische Repräsentanz in Moskau

Moskau/München (20. Juni 2005)

Als erstes Bundesland hat Bayern vor zehn Jahren eine Repräsentanz in Moskau eröffnet. Mit der Unterzeichnung des Partnerschaftsabkommens im April 1999 haben Ministerpräsident Edmund Stoiber und Oberbürgermeister Jury Luschkow die intensive Zusammenarbeit des Freistaates Bayern mit der Stadt Moskau manifestiert.

Seit Mai 1997 ist das Bayern-Büro (www.bayern.ru) im Haus der Deutschen Wirtschaft Anlaufstelle für alle bayerischen Unternehmen, die

  • Informationen über den Wirtschaftsstandort Russland, die wirtschaftspolitische Lage und die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Russland,
  • Hilfe bei der Suche nach Geschäftspartnern und Unterstützung bei der Kontaktaufnahme zu russischen Behörden, Verbänden und sonstigen Institutionen oder
  • Kontaktvermittlung zu Rechtsanwälten, Wirtschaftsprüfern oder Dolmetschern suchen.

Die Unterstützung mittelständischer Unternehmer steht dabei im Vordergrund. In gleicher Weise steht das Bayern-Büro interessierten russischen Unternehmen zur Vermittlung geeigneter Kontakte zur bayerischen Wirtschaft zur Verfügung. Michail Logwinow, Beauftragter des Freistaates Bayern in Moskau, bringt dafür - als ehemaliger Generalkonsul der Russischen Föderation in München - seine Kenntnis Bayerns und seiner Wirtschaftsstruktur ebenso erfolgreich ein wie seine Beziehungen zur russischen Seite.

Einen besonderen Stellenwert beim Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen haben die jährlichen Moskau-Besuche von Bayerns Wirtschaftsministers Otto Wiesheu mit Wirtschaftsdelegationen bei Regierungsvertretern der Stadt Moskau, des Gebietes Moskau und der Russischen Föderation. Mit Erfolg: Die Gründung des Bayerisch-Russischen Zentrums für Nanotechnologien, die Beteiligung der bayerischen Wirtschaft an der Sanierung des Moskauer Stadtteils Lefortovo, der Aufbau des Moskauer Katastersystems und die Modernisierung des Moskauer Flughafens sowie der 'Technologieatlas Bayern - Moskau' (www.tech-atlas.de) sind konkrete Beispiele.

Unter den Handelspartnern Ost- und Südosteuropas steht Russland für Bayern an erster Stelle. Seit 1995 hat sich der bayerisch-russische Warenaustausch von 4 Milliarden DM auf 5,161 Milliarden EURO mehr als verdoppelt und übersteigt damit den Wert des Außenhandelsumsatzes Russlands mit den meisten westeuropäischen Staaten. Die bayerischen Exporte nach Russland verzeichnen für das Jahr 2004 einen Zuwachs um 27,8 Prozent.