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Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Spitzner mit Wirtschaftsdelegation in Kasachstan und Usbekistan

München (31. März 2005)

Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Hans Spitzner besucht derzeit, begleitet von einer hochrangigen bayerischen Wirtschaftsdelegation aus der Baubranche, Kasachstan.  Während die Delegation in Almaty zu Branchenfachgesprächen mit kasachischen Unternehmen zusammentrifft, reist Staatssekretär Spitzner zu politischen Gesprächen in die Hauptstadt Astana. Unter anderem wird er dort mit dem Minister für Industrie und Handel, Herrn S. Mynbajev, sowie dem Minister für Transport und Kommunikation, Herrn K. Nagumanov, die Kooperationsmöglichkeiten beider Länder erörtern.

Der bayerisch-kasachische Warenaustausch belief sich im Jahr 2004 auf rund 1,5 Mrd. €. Die bayerischen Exporte verzeichneten nach einer Steigerung um 23% im Jahre 2003 im Jahr 2004 nochmals einen Zuwachs um weitere 22% und erreichten damit ein Volumen von rd. 100 Mio. €. Die Chancen für den weiteren Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen sind beachtlich. 'Wer Kasachstan auf seine Öl- und Gasvorkommen reduziert, verkennt das Potential dieses Landes. Die dynamische wirtschaftliche Entwicklung Kasachstans zeigt sich in imposanten Wachstumserfolgen und bringt zugleich einen zunehmenden Modernisierungsbedarf mit sich', betonte Spitzner in einer Rede vor dem Deutschen Wirtschaftsclub in der ehemaligen kasachischen Hauptstadt Almaty. Daraus ergäben sich, so Spitzner weiter, vielfältige Chancen für eine engere Kooperation zwischen Bayern und Kasachstan.

'Gerade Astana als 1997 neu gegründete Hauptstadt und die dortigen umfangreichen Bauprojekte bergen ein großes Potential für bayerische Firmen', ist Staatssekretär Spitzner überzeugt. Bestes Beispiel für das erfolgreiche Engagement eines bayerischen Unternehmens in Kasachstan sei die Firma Knauf, die in Kasachstan zwei Baustoffabriken betreibt und sich darüber hinaus auch für die Ausbildung lokaler Arbeitskräfte engagiert.

Von Kasachstan reist Staatssekretär Spitzner morgen weiter nach Usbekistan, wo er in Samarkand und Taschkent mit Regierungs- und Wirtschaftsvertretern über den Ausbau der bayerisch-usbekischen Wirtschaftsbeziehungen sprechen wird. Gerade im Bereich der Nahrungsmittelverarbeitung, -verpackung und -lagerung ist Usbekistan an einer verstärkten Zusammenarbeit mit Bayern interessiert.