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Kommt sehr gut an: Förderprojekt Go International

Nürnberg (30. Juli 2004)

Vier Monate nach dem Start wurden bereits über 170 Teilnahmeanträge für das Förderprojekt 'Fit für Auslandsmärkte - Go International (EFRE)' gestellt. „Firmen der unterschiedlichsten Branchen aus ganz Bayern sind begeistert über die neuen Fördermöglichkeiten, die ihnen das Projekt bietet“, sagt Projektleiter Thorsten Grzesik vom IHK-Außenwirtschaftszentrum (AWZ). Interessenten und Teilnehmer Internetseite  www.go-international.de alle wichtigen Informationen zum Projekt finden.

„Go International“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der bayerischen IHKs und Handwerkskammern in Zusammenarbeit mit dem Außenwirtschaftszentrum Bayern (AWZ) und wird maßgeblich vom Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie und der EU gefördert.

Im Rahmen von „Go International“ werden mittelständische bayerische Unternehmen, die bisher nicht oder nur beschränkt im Auslandsgeschäft tätig waren, bei der Erschließung von neuen Absatzwegen und -märkten im Ausland unterstützt. In einer ersten Stufe untersuchen diese Experten zunächst die Internationalisierungsfähigkeit des Unternehmens. Damit soll gewährleistet werden, dass die nötige Infrastruktur und finanzielle Ausstattung vorliegt, um auf dem internationalen Markt bestehen zu können. Anschließend wird gemeinsam mit dem Unternehmen ein individueller Internationalisierungsplan entwickelt. Darin werden Maßnahmen aufgeführt, die für eine erfolgreiche Tätigkeit im jeweiligen Zielland nötig sind. In der zweiten Stufe schließlich wird die Umsetzung der Internationalisierungsmaßnahmen gefördert. Branchen- und länderunabhängig ist hierbei ein umfassender Katalog von Maßnahmen, wie beispielsweise der Auf- und Ausbau einer Informationsinfrastruktur, eine Geschäftspartnersuche, Beraterleistungen, die Erstellung von Werbeunterlagen, die Umstellung einer Website in eine andere Sprache förderfähig. Es ist eine maximale Förderung von 25 % bzw. 50 % in EU-Fördergebieten möglich. Die Unternehmen können pro Jahr eine Fördersumme von bis zu 10.000,- €, in EU-geförderten Regionen sogar bis zu 15.000,- €  erhalten. Betreut werden die Unternehmen von ihren IHKs. Diese erteilen auch nähere Auskünfte zum Projektablauf und den Förderbestimmungen.