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Ebola-Krise: UN sucht Lieferanten von Versorgungsequipment

Hannover (21.10.2014) - Ebola breitet sich in Afrika immer weiter aus. Aktuell sind über 8.900 Erkrankte gemeldet, die Dunkelziffer dürfte um ein Vielfaches höher liegen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erwartet bis Dezember 5.000 bis 10.000 neue Ebola-Fälle pro Woche in Westafrika.

Nach Angaben der IHK Hannover ist die Eindämmung der rasanten Ebola-Ausbreitung das vordringlichste Ziel eines umfangreichen Engagements von UN und WHO in Westafrika in den kommenden Monaten. Dafür benötigen die UN-Organisationen UNICEF und UNDP zusätzliche Schutzausrüstung und medizinisches Material in größeren Mengen. Dringend gesucht sind insbesondere Lieferanten von Schutzbekleidung (Masken, Anzüge, Handschuhe und Schuhwerk) sowie von Equipment zur mobilen Krankenversorgung.

UNICEF aus Kopenhagen hat einen kurzen Bericht erstellt, der auflistet, welche Produkte bereits nach Afrika geliefert wurden und wie der wahrscheinliche Bedarf über die nächsten Monate aussehen wird. Den Bericht erhalten Sie hier.

Weitere Informationen zu der UNICEF-Lieferkette in Bezug auf die Ebola-Krise finden Sie hier.

(Quelle: IHK Hannover, Bereich International)