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Der Schlüssel zu Wachstum und Wohlstand in Afrika: Infrastruktur ‎

Die Berichte von bewaffneten Konflikten wie in Libyen und der Zentralafrikanischen Republik sowie die aktuelle Ebola-Epidemie in Westafrika tragen nicht dazu bei, die Handelsbeziehung und Investitionsbereitschaft zu fördern. Jedoch sollten Unternehmen ihr Afrika-Engagement überdenken:

„Afrika ist ein Zukunftsmarkt, der weitaus mehr Chancen bietet, als Risiken birgt“, sagt IHK-Bereichsleiter der Außenwirtschaft, Frank Dollendorf. Er sieht ein enormes Geschäftspotential im Bereich Infrastruktur auf kurze und mittlere Sicht.

Infrastruktur bedeutet Bau von Straßen, Kraftwerken, Stromtrassen und Datenleitungen. Wichtig ist ein gut funktionierendes Schienenverkehrsnetz, die Versorgung mit Trinkwasser bis hin zur Errichtung von Entwicklungszonen, Flug- oder Seehäfen, erläutert Dollendorf. Die Herausforderungen sind je nach Land vollkommen unterschiedlich - abhängig vom jeweiligen Entwicklungsstand des Landes. Während in Südafrika bereits Urbanisation das Thema ist, fehlen in Ruanda noch Straßen.

Die Chancen für bayerische Unternehmen sind vielseitig, die Risiken kalkulierbar. Eine gute Vorbereitung ist dennoch das A und O für das erfolgreiche Afrika-Geschäft.

Am 3. und 4. Dezember 2014 findet das Zweite Deutsch-Afrikanische Infrastrukturforum in München statt und bringt afrikanische Auftraggeber und deutsche Auftragnehmer zusammen. In Workshops und Panel-Diskussionsrunden können die Unternehmen ihre eigenen Chancen auf dem afrikanischen Markt ausloten. „Infrastruktur ist der Schlüssel zu Wachstum und Wohlstand“, hebt Frank Dollendorf abschließend hervor.
Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular zum Zweiten Deutsch-Afrikanischen Infrastrukturforum finden Sie unter www.gaif.de.