Enterprise Europe Network
7. Ost-West-Forum Bayern > Jetzt die Chancen im Osten nutzen!

Jetzt die Chancen im Osten nutzen!


Kontakte knüpfen
Märkte erschließen
Erfolg erzielen

So war´s: Viertes „Ost-West-Forum Bayern“ des Bayerischen Außenwirtschaftszentrums und der IHK Regensburg

Osteuropa wird nach der Wirtschaftskrise wieder gute Geschäftschancen für bayerische Unternehmen bieten. Experten gehen davon aus, dass schon zu Beginn des nächsten Jahres in besonders dynamischen Ländern wieder hohe Wachstumsraten erzielt werden. Polen, Russland, Serbien und Zentralasien standen deshalb beim vierten Ost-West-Forum am Montag in der IHK Regensburg im Fokus. Mit über 100 Teilnehmern war die Veranstaltung voll ausgebucht.
Bildunterschrift: Bayerns Europaministerin Emilia Müller (Mitte) mit IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Jürgen Helmes (rechts) und IHK-Geschäftsführer Dr. Alfred Brunnbauer. (Foto: Huber, IHK-Regensburg)
Bayerns Europaministerin Emilia Müller machte in der Konferenz klar: „Die Länder Osteuropas sind Premium-Partner für bayerische Unternehmen.“ Jetzt müssten diese Märkte weiter bearbeitet und aufgebaut werden. Mit Unternehmerreisen, Messebeteiligungen und dem Programm „Go international“ bieten die Bayerische Staatsregierung und die Kammern konkrete Unterstützung. IHK-Präsident Peter Esser forderte: „Unternehmen müssen in einer Wirtschaftskrise nach vorne schauen!“ Das Gebot der Stunde sei, die bestehenden Ost-Geschäfte zu konsolidieren. Vor allem gehe es darum, frühzeitig neue Geschäftschancen zu eruieren, die notwendigen Informationen zu beschaffen und Kontakte herzustellen. Unter dem Motto „Jetzt in die Zukunft im Osten investieren!“ bot das vierte Ost-West-Forum Bayern Fachvorträge und Länder-Workshops zu Marktentwicklung und Rechtsfragen an. 15 Experten standen dafür zur Verfügung.
So war´s: Viertes „Ost-West-Forum Bayern“ des Bayerischen Außenwirtschaftszentrums  und der IHK Regensburg


Polen

Das große Nachbarland Polen mit über 40 Millionen Einwohnern, „ist der Fels in der Brandung“, formulierte Lars Bosse, Chef der Deutschen IHK in Polen. Aber auch die polnische Wirtschaft sei von der Wirtschaftskrise betroffen. Ab 2010 jedoch sei mit neuen Möglichkeiten in der Umwelttechnik zu rechnen. Mit Blick auf die Fußball-Europameisterschaft 2012 werde die Transportinfrastruktur wesentlich verbessert, ferner sei dann mit hohen Bauinvestitionen zu rechnen. Im Zeitraum von 2007 bis 2013 werden dafür 85 Milliarden Euro der EU eingesetzt.


Russland

ist mit Sicherheit einer der ganz großen Wachstums-Märkte der Zukunft; prognostizierte Rene Harun, Marketing-Experte der Deutschen IHK in Moskau. Russlands Wirtschaft wurde zwar wegen des Rückgangs der Energieexporte und des schwachen Rubels abgebremst. Aktuell steige der Ölpreis aber schon wieder und damit die Kaufkraft Russlands. Für 2010 werden Wachstumsraten von über plus drei Prozent und für 2011 sogar mit ca. fünf Prozent erwartet. Besonders interessant für Investitionen seien ausgewählte Wirtschaftsregionen, wie Nischni Nowgorod, Novosibirsk oder Sankt Petersburg.
<br/>Russland


„Serbien

ist für Produktionskooperationen oder eigenen Investitionen in Tochtergesellschaften besonders interessant“, erläutert Michael Schmidt, der Deutsche Delegierte in Belgrad. Das Land sei heute entschieden pro-westlich eingestellt. Er lobt die hohe Qualifikation der Facharbeiter und die niedrigen Arbeitskosten.


Kasachstan / Usbekistan

Kasachstan / Usbekistan in Zentralasien gehören zu den „Tigerstaaten“ im Osten. Noch immer ist die Einnahmensituation durch die hohen Energievorräte auch längerfristig ausgezeichnet. Jetzt werden große Infrastrukturinvestitionen in Angriff genommen. „Kasachstan hat ein Konjunkturprogramm von zehn Milliarden Euro aufgelegt, davon drei Milliarden für den Wohnungsneubau“, sagte Dr. Galia Shunusalieva, Repräsentantin der Deutschen Wirtschaft in Kasachstan. Und: „Eine reiche Mittelschicht hat Lust auf deutsche Luxusgüter.“