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03. Juli 2007 - 'Exportland Bayern: Grenzenlos erfolgreich'


So war`s am 03. Juli in Fürstenfeldbruck, IHK-Gremium Dachau-Fürstenfeldbruck

Es geht auch ohne Zaubertrank!

Man muss nicht zaubern können, um im Export erfolgreich zu sein. Dies war die Quintessenz bei der Veranstaltung „Exportland Bayern – grenzenlos erfolgreich“ am 03.07.2007 in der Sparkasse Fürstenfeldbruck.
Es geht auch ohne Zaubertrank!
Nach der Begrüßung durch den Gastgeber Klaus Knörr, den Vorsitzenden des IHK-Gremiums Dachau-Fürstenfeldbruck, Michael N. Rosenheimer und den Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für München und Oberbayern, Dr. Lothar Semper wurde den Zuhörern das 1x1 des Exporterfolgs näher gebracht. Dr. Manfred Gößl von der IHK für München und Oberbayern und Barbara Peinel von der Handwerkskammer für München und Oberbayern präsentierten dem Auditorium die Zutaten, aus denen sich das erfolgreiche Exportgeschäft zusammensetzt. Daran knüpfte Dr. Melanie Kompat vom Bayerischen Wirtschaftsministerium an, indem sie über Fördermöglichkeiten für bayerische Mittelständler erzählte.
Es geht auch ohne Zaubertrank!
Das, was vorher in der Theorie gesagt wurde, setzten Michael N. Rosenheimer in seiner weiteren Funktion als Geschäftsführer der Mammendorfer Institut für Physik und Medizin GmbH aus Mammendorf und Heinz Walter Schmid von der KSG Sterilisatoren GmbH aus Olching nun in die Praxis um: Beide erzählten anschaulich von ihren Erfahrungen im Exportgeschäft.
Es geht auch ohne Zaubertrank!
So stellt Schmid seit 30 Jahren Sterilisatoren für medizinische Zwecke her. Als wichtiges Einstiegsmittel in den Export hob er besonders Auslandsmessen und Netzwerkverbindungen zu anderen Unternehmen hervor. Dazu riet er bei der finanziellen Abwicklung von Aufträgen zur Vorsicht, denn bei ihm ging beispielsweise innerhalb von zwei Tagen eine Bank in Russland bankrott nachdem der Kunde zuverlässig das Geld darauf eingezahlt hatte. Genauso hat er jedoch gute Erfahrungen gemacht, weil: „ein wichtiger Punkt, den man beachten sollte: es macht auch Spaß!“
Es geht auch ohne Zaubertrank!
Das Unternehmen von Michael N. Rosenheimer macht mittlerweile knapp 50% Auslandsumsatz. Auslandsumsatz ohne den es sein Unternehmen „nicht mehr geben würde“. Auch er hob den Auftritt auf Messen hervor und empfahl unbedingt die Qualität zu liefern, für die das Logo „made in Germany“ noch immer weltweit steht und das auch z. B. im Nahen Osten Vorteile vor Wettbewerbern aus den USA verschafft. Weitere Tipps, die Vorteile vor der immer härteren Konkurrenz bringen, seien Flexibilität, Geduld und persönliche Kontakte – man sollte „reisefreudig sein“.
Dass die Ausführungen der beiden Unternehmer bei den Teilnehmern auf sehr viel Interesse stieß, zeigte auch die lange und aufschlussreiche Fragerunde danach. Ein Interesse, das gerechtfertigt ist, denn wie Herr Dr. Gößl abschließend bemerkte:“ beim Export geht es letztlich auch um die Arbeitsplätze in Deutschland“.