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So war´s: Holzkirchen

Holzkirchen - Die elfte Veranstaltung der Export-Tournee in Oberbayern fand am 21.02.2011 in Holzkirchen statt. Insgesamt besuchten die Veranstaltung 29 Teilnehmer.

Unter ihnen waren auch die Experten der Kammern und des Staatsministeriums sowie drei Unternehmensvertreter.

„Es freut mich, dass so viele Interesse am Exportgeschäft haben.“ So begrüßte Anton Becker, der stellvertretende Vorsitzende des IHK-Gremiums Bad Tölz – Wolfratshausen – Miesbach, die anwesenden Unternehmensvertreter.

Anstatt langer Begrüßungsreden wurden Anton Bauer als Vertreter der IHK und Barbara Peinel, Leiterin der Abteilung Außenwirtschaft der Handwerkskammer für München und Oberbayern, als Vertreterin der Handwerkskammer über die aktuellen Entwicklungen des Auslandsgeschäfts befragt. Die Essenz dieser Interviews war identisch: der Export wird immer wichtiger für unsere Wirtschaft.

Alexander Lau, IHK, und Dietmar Schneider, Handwerkskammer, verdeutlichten diese Kernaussage ebenfalls in einem knapp zweistündigen Programm. Neben aktuellen Zahlen und Umfragen zum Auslandsgeschäft wurden auch wichtige Punkte beleuchtet, die im Vorfeld des Auslandengagements zu beachten sind.

Nach diesen wichtigen Basisinformationen informierten Silke Schmidt, Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, und Nick Nachtsheim, Bayern International, die Teilnehmer über Förderungsmöglichkeiten für das Auslandsgeschäft vom Freistaat Bayern.

Im zweiten Teil der Veranstaltung folgte der Auftritt der drei Unternehmensvertreter, die von ihren eigenen Erfahrungen im Export berichteten.

August Inselkammer jun. von der Isartaler Holzhaus GmbH &Co. KG aus Holzkirchen machte den Anfang: „Wir haben mal ein Haus in Moskau gebaut – das war ein Abenteuer, das ich nicht mehr vergessen werde. Gute Vorbereitung ist alles, denn jeder Markt ist verschieden und jeder Markt hat seine eigenen Regeln.“

Auch Anton Becker der Sixtus Werke GmbH & Co. KG erzählte aus seiner 30-jährigen Exporterfahrung: „Man darf sich vor allem nicht zu viel vormachen. Wenn da einer übers Internet kommt und gleich für eine halbe Million bei dir einkaufen will, dann kann was nicht stimmen. Für uns ist der Export jedoch ein sehr gutes Zubrot, das auch die Schwankungen im Inland gut auffängt.“

Den Erfahrungsaustausch rundete Clemens Kopp, Geschäftsführer der Magdalenen Verlag C. Kopp oHG ab: „Wichtig ist vor allem, die richtigen Leute vor Ort im Ausland zu finden, mit denen man Geschäfte macht. Die Teilnahme an Auslandsmessen war für uns sehr hilfreich. Dadurch konnten wir unser Auslandsgeschäft erheblich erweitern.“

Im Anschluss bestand für die Teilnehmer bei einem kleinen Imbiss noch die Möglichkeit, mit den Experten und den Unternehmensvertretern zu sprechen, was von den anwesenden Unternehmern gerne angenommen wurde.