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So war´s: Burghausen

Bereits zwei Tage nach der Veranstaltung der Export-Tournee Bayern in Ebersberg fand der nächste Auftritt in Burghausen statt. Es waren 25 Teilnehmer anwesend.

Am 18.112010 wurde die Wacker Chemie AG in Burghausen als sechste Station der Export-Tournee Bayern angefahren. Auch hier wurde den Teilnehmer die Chancen des Exports nähergebracht.
 
Der Hausherr der Wacker Chemie AG, Willi Kleine, übernahm die Begrüßung des Publikums: „Wir unterstützen die IHK gerne bei diesem Projekt, da der Export in der heutigen Zeit sehr wichtig ist und er hat auch maßgeblich zu unserem Erfolg beigetragen!“ Weiterhin ermutigt er die Unternehmen ins Exportgeschäft einzusteigen, denn „eigentlich gibt es nichts, dass es im Export nicht gibt!“.

Friedhelm Forge, IHK, und Dietmar Schneider, HWK, informierten die Teilnehmer über die wichtigsten Zahlen und Fakten des Auslandsgeschäfts sowie über die ersten Schritte über den Einstieg in das Exportgeschäft, laut dem Motto „erst prüfen, dann starten!“

 
Anschließend zeigte Katja Hinz  vom Bayerischen Wirtschaftsministerium verschiedene Förderungsmöglichkeiten des Freistaats Bayern auf, auf die angehende Exporteure zurückgreifen können.
 
Als Highlight der Veranstaltung waren drei Unternehmen aus der Region gekommen, um aus dem „Exportnähkästchen“ zu plaudern. Den Anfang machte Dr. Willi Kleine von der Wacker Chemie AG in Burghausen: „Machen Sie sich schlau über die Sitten und Gebräuche der jeweiligen Ländern, denn die sind genauso wichtig wie das Produkt!“. Als zweite Referentin berichtete Ingrid Obermeier-Osl vom Holzwerk Obermeier aus Schwindegg: „Sehr wichtig ist neben einer sehr guten Zuverlässigkeit und einer immer hohen Qualität des Produktes den Kundenkontakt zu pflegen. Am besten ist es wenn man die Sprache des Landes, in das man exportiert, beherrscht und den Kontakt selbst pflegt! Die Italiener beispielsweise erwarten diesbezüglich viel, aber man bekommt im Gegenzug dafür auch wieder viel zurück!“ Zuletzt schilderte Roland Hasenkopf, Inhaber und Geschäftsführer der Hasenkopf Holz + Kunststoff GmbH & Co. KG, seine Erfolge und Probleme im Auslandsgeschäft: „Wir haben den sogenannten Huckepack-Effekt für den Einstieg in den Export genutzt! Das heißt, wir sind unseren Lieferanten ins Ausland gefolgt und konnten somit viele neue Kontakte schließen!“.
 
Weitere Informationen zur Export-Tournee Bayern 2010/2011 finden Sie unter der Rubrik Termine.